Herzlich Willkommen!

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„Mit meinem Ernährungsverhalten die Welt ein Stück weit zu verändern!“

  

Das ist er. Mein, wie ich finde, durchaus ehrenwerter Neujahrsvorsatz.

 Doch welche Verhaltensweisen machen wirklich einen Unterschied? Und wann kommt es vielleicht nur darauf an, den Kopf frei zu bekommen? Beispielsweise um dann über das kleine & doch so wertvolle Wort Glück nachzudenken.

  

Doch was genau macht Glück aus?

   

Dieser und anderen Fragen will ich mich in den nächsten Monaten gemeinsam mit Ihnen widmen.

  

Konkret habe ich dafür diese Blogreihe gestartet. In der ich in unterschiedlichen Lebenssituationen, über unser Essen und die Wertschätzung schreibe, die wir unseren Lebensmitteln entgegenbringen.

  

Vor allem interessiert mich dabei Ihre Meinung!

 

Lassen Sie uns an meinem virtuellen Frühstückstisch gemeinsam darüber reden „was gut ist und was nicht“.


Ihre Julia Anna Jungmair*

 *Julia Anna Jungmair ist wissenschafliche Mitarbeiterin an der Universität für Bodenkultur Wien & Initiatorin dieser Blogreihe. Dabei ist ihr der persönliche Austausch von Lebenseinstellungen & - Sichtweisen ein besonderes Anliegen.


Alles (k)ein Zufall? Oder: Wie wir Entscheidungen wirklich treffen

Es gab nun wirklich schon einige schlaue Köpfe auf unserem wundervollen Planeten. Einer davon gehörte Antoine de Saint-Exupéry. Warum? Weil 1., tatsächlich oft ein Wechsel der Blickrichtung reicht und 2., weil: „Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ Tja. Was soll man da noch sagen? "Lassen Sie uns ein Schiff bauen!" Und… es mit Saint-Exupérys Augen betrachten.

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Keine Kultur ohne Agrikultur: über die Vor(ur)teile der Landwirtschaft

„Keine Kultur ohne Agrikultur“: über die Vor(ur)teile der Landwirtschaft Wie das Klima auf uns wirkt als Folge dessen, wie wir auf das Klima wirken; was wir immer noch mehr wollen, wobei wir doch viel weniger bräuchten; wie alles immer noch schneller und dabei unübersichtlicher wird … hm … … bei all dem Chaos kann einem schon mal schwindlig werden. Alles auf Anfang – sag zum Abschied leise Servus! In Mitten dieses geltenden Durcheinanders und rechtzeitig zum landesweiten Ferienbeginn lasse ich diese verrückte Welt (wieder einmal) hinter mir, werfe mir – wie jedes Jahr – meinen Rucksack über die Schultern und sag, im rhythmischen Takt der aufgehenden Sonne gen‘ Westen reitend, „zum Abschied leise Servus“. Was mich antreibt? … die Sehnsucht nach Freiheit, Kultur & neuer Lebensqualität! Kurz: Ein unendlicher Sommer auf der Alm. „Ihr Schafe und Ziegen, Heidi, my darling: Ich komme!“ Die Ära der REAL-Reality beginnt

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"Host du g'wusst, dass ...?"

„Host du g‘wusst, dass …?“ So beginnt seit einigen Wochen das neue Lieblingsspiel meines 5-jährigen Neffen Paul. Dieses Spiel ist einfach großartig! Da kommen dann Sachen wie „Host du g‘wusst, dass mei Papa dei Bruder is‘?“ Selbstverständlich sehe ich es als meine Tanten-Verantwortung, vieles nicht gewusst zu haben – zumindest nicht sofort. Ist Paul dann mal nicht da, spiele ich dieses Spiel auch gerne mit Freunden oder Kollegen. Unter anderem auch, weil ich eine große Anhängerin von spielerischem Lernen bin. Passen Sie auf, ich gebe Ihnen ein Beispiel: „Hom Sie g’wusst, dass …? Österreich gern als „Bio-Weltmeister“ bezeichnet wird?“ „Sie sind sich nicht sicher?“ „Gut!“ 21.820 Bio-Betriebe – also fast jeder 5. Landwirt in Österreich – bewirtschaften bereits jeden 5. Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche in Bio-Qualität. Dieser unübertroffene Spitzenwert macht uns einzigartig in Europa & darauf können wir stolz sein! Und wussten Sie, dass jeder Haushalt durchschnittlich 145 € im Monat für Lebensmittel ausgibt (ausgenommen Brot & Backwaren und Fertiggerichte)? Über 8,6% davon entfallen auf Bio-Produkte – ein Wert der in den letzten 5 Jahren um 50% gestiegen ist. Wir Österreicher stehen also total auf Bio! Käse schneidet dabei überdurchschnittlich gut ab. Eier, Milch und Erdäpfel sind unsere unangefochtenen Top 3 Bio-Produkte. Biologische Qualität ist uns Österreichern heilig!

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Marianne - der Wert gemeinsamer Erinnerungen

Es ist Freitag, und wie jeden Freitag rufe ich Marianne an. Damit habe ich irgendwann mal angefangen und nicht wieder aufgehört. Marianne ist meine Nachbarin und Freundin, zuhause in Oberösterreich, sie ist 80 Jahre ung und Ur-Oma von vier Ur-Enkeln - bald werden es fünf. Marianne macht das beste Kalbsrahmbeuschel. Und nicht nur das: sie macht auch den weltbesten Kärntner Reindling. Wenn ich ihr das sage, ernte ich nur ein bescheidenes "Ah geh, woher denn?". Klar, für eine gebürtige Wirtstochter aus dem Mühlviertel ist das selbstverständlich. "Julia, wann kommst mich den wieder mal besuchen?" fragt sie durch das Handy.

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Sonntagvormittag - am Frühstückstisch

Sonntagvormittag, 10:00 Uhr: Ich sitze im Warmen, vor mir ein reich gedeckter Frühstückstisch, mir gegenüber eine überaus liebe Freundin & Gesprächspartnerin. Da ist alles was für mich einen perfekten Sonntagsbrunch ausmacht. Der Blick aus dem Fenster lässt einen sonnigen, aber eisig kalten Tag vermuten; unschuldig fein liegt Schnee auf den Straßen. Wie liebe ich doch solche Tage. Noch mehr liebe ich das Leben, gutes Essen und vernünftige Gespräche. "Ist das Glück..?" frage ich, "...gemeinsam mit einem lieben Menschen ein reichhaltiges Frühstück genießen?" Glück, nichts Erzwungenes, sondern ein Zustand, der sich einstellt, wenn uns etwas gelingt, in einem Werk, einer Beziehung, einer Gesellschaft. Ein Zustand der sich einstellt, wenn wir Menschen uns miteinander verbunden und füreinander verantwortlich fühlen.

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